Costa Rica: Santa Rosa NP – Nicoya – Nuevo Arenal – Cartago – Irazu NP – Paso Real

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Nachdem wir die Grenze zwischen Nicaragua und Costa Rica ohne Hilfe in einer recht akzeptablen Zeit passiert haben, fahren wir nur noch ein paar Kilometer zur Finca Canas Castilla, die von einem schweizer Ehepaar geführt wird. Hier verbringen wir zwei Tage mit Faulenzen, Wäsche waschen, Spaziergängen und Tierbeobachtungen. Auf dem Gelände gibt es unterschiedliche Spazierwege auf denen wir neben Affen auch ein Faultier sowie Kröten, Vögel und Reptilien sehen. Allerdings werden unsere Outdooraktivitäten zeitlich etwas durch die einsetzende Regenzeit beschränkt. Als wir dann wieder aufbrechen, trennen sich zumindest die Wege von Marion und Bernd von uns, da sie in die Berge, wir mit Herma und Manni aber an die Küste wollen. Wir gehen es weiter gemütlich an und erreichen schon mittags nach ca. 50 KM unser nächstes Etappenziel, den Nationalpark Santa Rosa. Leider sind die meisten Wanderwege im Park gesperrt. Da es auch sehr heiß ist, begnügen wir uns mit einer Besichtigung des Museums. Nachmittags beobachten wir an einer Wasserstelle wieder eine Gruppe Affen, die aus dem Nichts auftaucht und dort rumspielt. Am Abend kommen Leguane in allen möglichen Größen und wir sehen auch einen Skorpion. Bevor wir am nächsten Morgen wieder aufbrechen, laufen wir noch auf den Lookout. In Libreria stoppen wir um unsere Vorräte aufzufüllen: für eine Stadtbesichtigung ist es uns aber zu heiß. So halten wir im klimatisierten Mc Donalds erstmal eine Besprechung ab und fahren dann auf guten Straßen weiter Richtung Westen zur Playa Panama. Dort sind schon viele Plätze von Einheimischen belegt (es ist Wochenende) aber wir finden noch zwei Lücken. Costa Rica hat bisher einen sauberen Eindruck gemacht und das bestätigt sich auch am Strand wieder. Auch ist es sehr ruhig und man kann ein ordentliches Stück laufen. Da wir schlecht geschlafen haben, bleiben wir noch einen Tag stehen und faulenzen.  Auf weißen Straßen wollen wir weiter über die Peninsula de Nicoya. Dieser Straßentyp entpuppt sich dann als ein kleines Abenteuer. Nach einer Stunde geben wir auf und fahren zurück. Unser Tagesziel ist ein Stellplatz am Strand von Lagarto. Als wir dort endlich ankommen, ist die Zufahrt jedoch nur ein schlechter und ausgewaschener Trampelfahrt, der hohe Bodenfreiheit erforderlich macht. Das ist für Albatros kein Problem und auch das BiMobil hält sich noch tapfer. Da der Weg aber von Bäumen mit tiefhängenden Ästen gesäumt ist, müssen wir hier auch aufgeben. Kurz vorher sind wir an einem eingezäunten Grundstück vorbei gefahren. Als wir zurück kommen, wird uns das Tor geöffnet und wir können bis zum Strand runter fahren, wo wir Plätze unter Palmen mit herrlichem Ausblick und einer leichten Brise vom Meer vorfinden. Bei der Einfahrt passiert Manni jedoch ein Missgeschick. Er merkt nicht, dass sich das über dem Tor verlaufende Stromkabel an seinem Aufbau festklemmt und reißt es in zwei Stücke. Aber auch das ist hier kein Problem und ca. 1-2 Stunden später ist die Hütte wieder beleuchtet. Da wir ja unsere Erfahrung mit weißen Straßen gemacht haben, halten wir uns am nächsten Tag an die gelben. Die sind dann z. T. aber auch nicht viel besser als Wellblechpisten und so brauchen wir für 54 KM ganze 4 Stunden. In Samara suchen wir eine Weile bis wir einen Stellplatz finden. Der erste war zu eng, beim zweiten standen Palmen im Weg und so sind wir erst etwas außerhalb vom Ort am Strand fündig geworden. Der Platz ist schön und wir können baden und am Strand laufen; dafür gibt es jede Menge Sandflöhe. Als nächstes wollen wir nach Nicoya. In Kanada hatten wir Mercedes (gebürtige Costa Ricanerin) und Reiner (gebürtiger Deutscher) kennengelernt. Da sie selber regelmäßig für mehrere Wochen in Costa Rica sind, haben sie hier eine „Hütte“. Sie haben uns angeboten, dass wir diese ein paar Tage nutzen können. Dafür müssen wir erst den Friseursalon von Mercedes‘ Schwester Runia finden. Sie hat per WhatsApp schon Bilder von uns und unserem Auto gesehen und erkennt uns sofort. Nachdem ich mir erst noch einen Haarschnitt gönne, zeigt sie uns dann den Weg und erklärt uns die Schlüssel und Technik. Ich denke, für Costa Ricanische Verhältnisse ist die „Hütte“ recht ordentlich ausgestattet. Da wir ja von Panama aus wieder nach Deutschland verschiffen, müssen wir unser Fahrzeug und die Schränke einer gründlichen Reinigung unterziehen. Das können wir hier hervorragend machen und so werden alle Kisten ins Haus gebracht, der Unimog geputzt, die Kisten umsortiert und dann wieder eingepackt. Inzwischen ist die Regenzeit schon etwas stärker geworden und es schüttet jeden Nachmittag wie aus Eimern. Solche nutzen wir dann auch, um das Wasser, das aus der Regenrinne schießt, aufzufangen und damit die Blumen zu gießen, die unter dem Dach stehen. Nach zwei Tagen geben wir die Schlüssel wieder bei Runia ab und dann trennen sich unsere Wege (vorerst) auch von Herma und Manni. Manni hat die Nase von kleinen Straßen voll und fährt direkt Richtung Cartago. Wir wollen noch ein bißchen in die Natur und zum Lago Arenal. Das Stück Straße bis zur CA21 hat es dann aber schon in sich und wir müssen durch ein kleines Waldstück mit einer Wasserdurchfahrt. Vielleicht hat uns auch nur unser Garmin in die Irre geführt. Unterwegs wollen wir an einem Cafe das groß ausgeschilderte WiFi nutzen und halten an. Leider ist geschlossen. Dafür sehen wir eine Hinweisschild zu einem „Indian Village“ und als sich Ralph ein bißchen umschaut, stößt er auf einen Indigenen, der ihm eine Führung verspricht. Man kann sich jetzt sicherlich darüber streiten, ob das ganze Touristennepp ist oder nicht, aber wir schauen uns das mal an. Im „Village“ treffen wir auf einen Mann und eine Frau in traditioneller Kleidung. Er führt uns rum und erzählt uns etwas über Pflanzen und Tiere und macht uns auch auf einen der bunten Frösche aufmerksam, für die Costa Rica bekannt ist. Er weiß genau, wo die Tiere tagsüber schlafen. Zum Schluß werden wir in eine Hütte mit Souvenirs geführt und bekommen noch einige Informationen zu Bräuchen und Gesten. Als wir das Dorf verlassen sind wir ein paar Euro ärmer und Besitzer eines Regenrohres. In Nuevo Arenal  können wir natürlich nicht an der German Bakery vorbeifahren. Gestärkt mit einem Leberkäse und einem Sandwich fahren wir dann zum Strand und schlagen unser Nachtlager auf. Gegen 4h bemerken wir, dass wir einen Fehler gemacht haben. Unser Stellplatz ist nämlich die Wendestelle am Bootsanleger und um die Fischer nicht zu sehr zu verärgern, parken wir nachts um. Die Begegnung mit dem Frosch hat uns gestern neugierig gemacht und so wollen wir auf der Weiterfahrt eine Froschfarm bzw. einen botanischen Garten besuchen. Leider sind wir auch da nicht erfolgreich. Mal sehen wir keine Hinweisschilder und mal ist geschlossen. Am Hotel Los Lagos wollen wir dann übernachten und uns dort die Frösche ansehen. Aber auch hier sind wir glücklos. Camping wird nicht mehr angeboten und die Froschfarm ist nach einem Sturm geschlossen. Dafür gönnen wir uns ein gutes Mittagessen in der sehr schönen Anlage. Auch ansonsten scheint heute nicht unser Tag zu sein, denn auch die nächste Froschfarm gibt es nicht mehr und dann haben wir – trotzt vollem Tank – Probleme mit dem Diesel. Wir fahren zurück nach Siudad Quesada und finden einen Stellplatz an einer Kreuzung  im Ort. Den ganzen Tag war es regnerisch und nebelig bei ca. 30°. Wegen der Dieselprobleme beschließen wir, das Gebirge zu umfahren. Unterwegs machen wir einen Stopp an einem sehr schönen Kolibri- & Schmetterlingspark. Obwohl wir keine großen Steigungen mehr fahren, müssen wir mehrfach anhalten und zwischen den Tanks umschalten; Albatros zieht immer nur für ein paar KM durch und dann fängt er an zu ruckeln. Als wir nach dem 3. oder 4. Mal etwas ratlos am  Straßenrand neben der CA2 stehen, hält ein junger Tica (so nennen sich die Costa Ricaner) an und fragt ob er uns helfen kann. Seine Schwester und sein Schwager haben eine LKW-Verkstatt und kennen Unimogs, da sein Opa einen 404 hatte. Er fährt voraus und in der Werkstatt wird uns dann sofort geholfen und wir bekommen neue Dieselfilter. Bezahlen müssen wir nur ein Trinkgeld für den Monteur. Bis Cartago sind es zwar nur noch 55 KM, aber bei San Jose kommen wir in einen Stau und brauchen fast 2 Stunden bis wir durch die Stadt sind. Der Stellplatz an der Basilika ist für uns nicht geeignet, da man quer zur Straße parken muss und wir zu lang sind. Ein Stück weiter können wir aber in einer Querstraße stehen bleiben. Nach einer schlechten Nacht und dem Besuch der Basilika versuchen wir am nächsten Morgen einen Stellplatzwechsel. Als auch der nächste Platz für Albatros zu klein ist und wir erfahren, dass Herma und Manni schon weitergefahren sind, beschließen wir, auf den Izaru auf 3.200 Meter hoch zu fahren. Kurz vor der Einfahrt zum Nationalpark geht rechts ein kleiner Weg ab. Als Ralph Allrad einschaltet, zischt es wieder und es tritt etwas Öl (?) aus. Aber unsere Mühen werden belohnt und wir finden einen Platz für uns ganz alleine in einem alten Krater. Da es hier oben deutlich kühler ist, haben wir gut geschlafen und sind früh am Parkeingang. Das letzte steile Stück zum Aussichtspunkt müssen wir laufen. Als wir wieder nach Cartago runter fahren, machen die Bremsen etwas Probleme. Die Suche nach einem Nachtplatz stellt sich wieder als etwas schwierig heraus. Einen Platz können wir nicht anfahren und dann fängt es auch noch an zu schütten. So übernachten wir schließlich an einem Randstreifen neben der PanAmericana. Um 9:30h geht es am nächsten Morgen weiter. Wir wollen einen Umweg abkürzen. Sowohl unser Navi als auch unsere Karten zeigen gelbe Straßen an. Gegen 11.00h biegen wir dann auf die gute CA224 ab. Auch die CA330 ist noch in gutem Zustand. Die CA331 wird dann aber immer schlechter und gleicht schließlich nur noch einem Schotter- bzw. Feldweg, ist teilweise sehr schmal, steil und kurvig. An einer Stelle können wir nicht über die Brücke fahren, aber daneben sehen wir schon eine Furt. Vielleicht hätte uns das eine Warnung sein sollen, denn ein Stück weiter, ist dann Schluß für uns. Der Feldweg sieht so aus, als wäre er noch nie von einem Vierrad befahren worden, geht steil hoch und oben ist er dann felsig mit einer scharfen Kurve. Da gibt selbst Ralph auf, der zu Fuß hochgelaufen ist, um die Lage zu erkunden. Um 13:25h drehen wir dann um und um 15:00h sind wir wieder da, wo wir um 11:00h abgebogen sind. In Paso Real finden wir dann einen Stellplatz bei einer alten Schule direkt am Fluß. Nach dem gestrigen Erlebnis fahren wir heute die PanAmericana bis Paso Canoas, wo wir Herma & Manni und Marion & Bernd für den letzten Grenzübergang treffen wollen. Der Stellplatz am Parqueo y Soda ist zwar nicht schön, aber das ist der ganze Ort nicht. Wir nutzen die Zeit um Papiere für die Grenze vorzubereiten und uns den genauen Ablauf in iOverlander durchzulesen. Die beiden anderen Fahrzeuge treffen am nächsten Tag ein. Wir schließen alle noch unsere Versicherung ab und gehen abends gemeinsam essen. Um 6:00h sind wir auf und um kurz vor 8:00h an der Grenze. Die Vorarbeit hat sich gelohnt. Wir bringen 3 Fahrzeuge und 6 Personen in einer Rekordzeit von ca. 1,5 Stunden über die beiden Grenzen und sind jetzt in Panama. Wir hätten gerne mehr von Costa Rica gesehen, aber die Temperaturen verbunden mit dem Regen haben uns doch ziemlich zugesetzt.

 

English Version (no translation of German text)

After crossing the border between Nicaragua and Costa Rica without 3rd party help within a reasonable time frame, we only drive a few km until we reach Finca Canas Castilla which is run by a Swiss couple. We spend two days with washing, chilling, hikes and animal watching. There are a few trails on the terrain and we see monkeys, a sloth, various birds, toads and reptiles. However, our outdoor activities are somehow limited by the beginning of the rainy season. When we leave, we say “Goodbye” to Marion and Bernd. They want to explore the mountains whilst we and Herma and Manni want to go to the coast. We go at slow pace and already reach our next destination, Santa Rosa National Park, after 50 km around lunch time. Unfortunately most of the hiking trails in the park are closed. Since it is pretty hot as well, we just visit the museum. In the afternoon we can see a group of monkeys at a water hole. They appear out of nowhere and play around and chill in the trees for a while. In the evening our visitors are iguanas of various sizes and a scorpion. Before we leave in the morning we take a short walk to the lookout. We stop in Libreria to stock up our food but it is too hot for a town walk. Therefore we have a short meeting at the acclimatized McDonalds and then continue westwards on good roads until we reach Playa Panama. A lot of the spots are already taken by locals (it is weekend) but we still find two for our campers. Up to now Costa Rica was very clean and the same applies for the beach. Additionally it is very calm and we can walk the beach. Since we didn’t sleep well, we decide to stay for another day/night and we just hang out.  When we move on we take white roads on the Nicoya peninsula. However, this turns out to be a bit of an adventure. An hour later we give up and turn around. Our destination for the day is a beach site at Lagarto. When we finally get there, the road leading to the beach is just a washed out track requiring high clearance, which is no issue for Albatros and the BiMobil following us. Unfortunately the track is lined with trees with low hanging branches and we can’t make it. When we drive back a guy opens his gate for us and we can drive to the beach where we find nice places under palms, with a great view onto the ocean and a nice breeze. Unfortunately at the gate Manni doesn’t see a power cable in the trees which gets stuck at his cabin and he tears it apart. For the family living there in their hut this is not a big issue and 1-2 hours later the hut has power again. Since we had our experiences with white roads, we stick to the yellow ones in the morning but partially they are more or less covered with potholes and so it takes us 4 hours to drive 54 km.  In Samara it takes a while until we find a place for the night. The 1st one was to narrow, the 2nd one was blocked by palms and so we end up on the beach a bit out of town. The site is nice and we can swim and walk along the beach. The only negative thing is that there are millions of sandflies. Our next destination is Nicoya. In Canada we met Mercedes (born in Costa Rica) and Reiner (born in Germany). Since they regularly spend a couple of weeks in Costa Rica they own a “hut”. They had offered that we can stay there for a couple of days but first we have to find Mercedes’ sister Runia. She knew that we would come and immediately recognizes us. She received some pictures from us and our car via WhatsApp. Runia has a hairdressing shop and so I first get a haircut before she leads the way and explains the technic in the hut. I think for Costa Rican standards the “hut” is pretty well equipped. Since we booked a passage from Panama back home we have to clean the car, which is something we can easily do here. We unload all boxes, clean the cabin, sort the boxes and then load them again. Meanwhile the rainy season has increased and it’s raining cats and dogs every afternoon. We collect the water coming down like a waterfall from the downspout and water the plants on the covered veranda. Two days later we return the keys at Runia’s place and then (preliminary) say “Goodbye” to Herma and Manni. Manni has had enough of small roads and continues towards Cartago. We want to explore the nature and drive towards Lago Arenal. Already the first part until we reach CA21 is tricky and we have to drive through a small forest and cross a small river. It could well be that there was an easier route and our Garmin just lead us astray. Along the road we see a sign for free WiFi at a café and therefore we stop. Unfortunately the café is closed but we see a sing leading to an “Indian Village”. While Ralph explores the surroundings he meets a native guy who promises a tour for free. One can argue if this is just tourist rip-off, but we decide to go for it. In the village we meet the guy and his wife both in traditional clothing. The guy leads us through the terrain and explains some stuff about plants and animals. He draws our attention towards one of the colorful frogs, for which Costa Rica is known. He knows where they hide during the day. The tour ends in a hut with souvenirs where he explains some historical habits and gestures. We leave the village with a rain pipe and a couple of Euros less. In Nuevo Arenal our 1st stop is at the German Bakery. Strengthened by a meatloaf and a sandwich we drive towards the lake where we pull up for the night. Around 4 am we realize that we made a mistake. Our site is just beside the boat launch and used by the cars to turn around. To avoid angry fishermen we switch places in the middle of the night. The encounter with the frog made us curious and so we want to learn and see more of them and therefore want to visit a frog farm or a botanical garden. Again we are not very successful. Either we don’t see the signs or the farms are closed. We decide to stay on the grounds of Hotel Los Lagos and visit their frog farm. Again we are unlucky. They don’t offer camping any longer and the frog farm is closed after a big storm. We then treat ourselves to a nice lunch in this beautiful resort. It seems, today is not our best day. The next frog farm doesn’t exist anymore and then we have problems with the diesel; although the tanks are full. We turn back and find a place for the night in Siudad Quesada at a junction in town. It was rainy and misty and around 30 degrees Celsius all day. Due to the diesel problem we decide to avoid the mountains. When we pass a beautiful hummingbird and butterfly garden we stop for a visit. Although we don’t have steep increases anymore, we have to stop multiple times and switch between the tanks; Albatros just goes well for a few km and then it starts to jerk. Whilst we are clueless parked besides CA2 after the 3rd or 4th time a young Tica (this is how the Costa Ricans call themselves) stops and asks if he can help. It turns out that his sister and brother-in-law run a 4×4 truck garage and are familiar with Unimogs since their grandfather had a 404. He leads the way to the garage and they exchange the fuel filters. They don’t want any payment only ask us to give something to the guy who did the work. We only have 55 km left to Cartago but around San Jose we end up in a traffic jam that takes us nearly 2 hours to pass the city. When we finally reach Cartago the site besides the Basilika is not suitable for us since we are too long. A bit further down the road we can stay in a side street. After a bad night and a visit to the Basilika in the morning we try to switch places but the next one again is too small for Albatros. When we get a WhatsApp from Herma and Manni that they already moved on we decide to make the trip to Izaru, going up to 3.200 m. Just before the entrance to the park, we take a small track on the right. Ralph has to switch to 4×4 mode and we hear some strange noice and some oil (?) leaks from the switch but we can move on. After a short drive over a narrow and bumpy track we find a very secluded and quite place in an old crater lake. Since it is much cooler we have a restful night and leave for the park early. We have to walk the last steep part to the lookout.  When going down to Cartago again, we have problems with the brakes. Again we have problems finding a place for the night. The 1st is inaccessible for us and then it starts pouring again. We finally spend the night on a pull out besides the PanAmericana. In the morning we start around 9:30h am and want to take a shortcut. Both our Garmin and the road maps show yellow streets. Around 11:00h am we leave the PanAmericana and turn onto CA224 which is in good condition. CA330 is still good to drive, too. CA331 then starts getting worse and at some point it is only a bad gravel road leading through fields. It partially is very narrow, steep and winding. At some point we reach a bridge that is too narrow for us but we can see a track to a water crossing close by. Maybe the bridge should have been a warning for us since further down the road we can’t move on. The “street” looks like a lane that has never before been used by a motorized 4 wheeler. It is steep and at the top it is rocky with a sharp bend. Even Ralph, wo hiked up the hill on foot to explore the situation, gives up. Around 1:25h pm we turn back and around 3:00h pm we are back at the junction, where we turned off around 11:00h am. In Paso Real we find a place close to an old school directly at the river. After yesterday’s experience we take the PanAmericana to Paso Canoas where we’re planning to meet with Herman and Manni and Marion and Bernd for the last border crossing in Central America. The Parqueo y Soda is not the nicest place but the same goes for the whole town. We spend the time preparing our papers for the border and check the process in iOverlander. The other two cars arrive the day after. We already buy insurance for all three cars and go for diner together. At 6:00h am we get up and at 8:00h am we are at the border. We now benefit from the work we’ve already done and manage the whole process for 3 cars and 6 people in record time of 1.5 hours and are now in Panama. We would have loved to see more from Costa Rica but suffered too much from the temperatures and the rain.

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Ute Rößler Verfasst von:

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