Deutschland: On The Road Again

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Nach 15 Monaten Pause und ein paar kleineren Umbauten geht es bald wieder los. Wegen des Mitte März gesunkenen Schiffes und den verschärften Bedingungen von Grimaldi müssen wir diesmal beim Packen genau überlegen, was wir mitnehmen. Eine der Bedingungen ist, dass das Fahrzeug nicht schwerer als das in den Papieren angegebene zulässige Höchstgewicht ist. Unser Albatros kann zwar vom Fahrgestell 9 Tonnen tragen, hat aber nur eine 7,5 Tonnen Zulassung. Nach einigem Hin und Her haben wir es geschafft. Wir sind zwar über dem Gewicht, werden aber bis Hamburg auch noch einige Liter Diesel verbrauchen und dann sollte es passen. Mitte August bringen wir Albatros nach Hamburg zum Hafen. Die Fahrt verläuft ziemlich ereignislos. Kurz vor Hamburg fragt Ralph mich, wie weit es noch ist. Als ich mit dem Navi beschäftigt bin, fängt Ralph an zu hupen. Als ich nachfrage, sagt er, dass er das Solinger Auto vor uns grüßen wollte, dessen Insassen beim Überholen gewunken haben. Ein Blick auf das Nummernschild und ich weiß, dass das unsere Freunde Henry und Liz sind. Da kurz darauf ein Parkplatz kommt, fahren wir für einen kurzen Plausch raus. Als wir in Hamburg ankommen, ist der WoMo Stellplatz ausgebucht. In einer Camper App hatte ich aber vorher schon einen Stellplatz im Hafen gesehen. Dort stehen wir auch ganz gut …. bis uns um kurz vor 23:00h ein Klopfen weckt. Draußen steht die Polizei und bittet uns, den Platz zu verlassen und auf der Straße zu Parken. Na ja, geht für den Rest der Nacht auch. Aufgrund der Inspektion und der Reparatur der Einspritzpumpe hat Albatros weniger Sprit verbraucht als wir dachten. Dadurch bringt er dann am nächsten Morgen, als wir ihn abgeben, 7.520 kg auf die Waage. Außer einer kurzen äußeren Begutachtung wird aber nichts kontrolliert. Anschließend laufen wir noch ein bisschen durch die Stadt, da unser Zug erst nachmittags geht und sind dann abends wieder wohlbehalten in unserer Wohnung. Nun bleibt uns nur noch abwarten und hoffen, dass wir Albatros im September wohlbehalten in Montevideo wiedersehen. Über Marinetraffic können wir den Weg des Schiffes, der Grande Francia, verfolgen. Auf der Grimaldi Seite wird alle 5-10 Tage der Fahrplan aktualisiert. Die Ankunft wird immer weiter nach hinten geschoben. Am 11. September ist es dann soweit: Fred holt uns nachmittags ab und bringt uns zum Flughafen. Der erste Flug von Düsseldorf nach Madrid ist ziemlich laut (Säuglinge an Bord) und es gibt keinerlei kostenlos Verpflegung. Selbst ein Glas Wasser muss bezahlt werden. Um 0:05h geht es dann am 12. September weiter nach Montevideo. Mit gutem Service und relativ ruhigem Flug (2 x mussten wir die Sicherheitsgurte anlegen, da es draußen ein bisschen stürmisch war) landen wir 20 Minuten früher als geplant in Uruguay.

 

English Version (no translation of German text)

After 15 months interruption and a few changes, we’ll soon be on the road again. Since a ship of the Grimaldi Group sunk in March, the rules for campers are now more strikt and we need to carefully check, what we pack. One of the new rules is, that the vehicle isn’t allowed to weigh more than the registered maximum weight. Albatros can carry a weight of 9 tons but only is registered with 7,5 tons, After a bit of back and forth we are finally done. Albatros is still slightly above the maximum weight but on the drive to Hamburg we’ll burn quite a few litres of diesel and should then be fine. We drive Albatros to the harbor in Hamburg in mid August. The trip is relatively straight forward. Shortly before we reach Hamburg, Ralph asks me how far it still is. Whilst I am busy with our Garmin, he starts honking. When I ask him why he is doing this he says, he wanted to return a greeting from a car that just passed us and the passengers were waiving. It only takes a short check of the car’s number plate and I know these are our friends Henry and Liz. Since there is a rest area soon, we stop for a quick chat. When we reach Hamburg, the campground is already fully booked but I had already checked another place close to the harbor in a camper app. The place is not too bad …. until at 11:00h pm we are woken by a knock on the door. A policeman asks us to leave and park on the street. Not the nicest place but ok for the rest of the night. Due to the service and the renewed injection pump Albatros obviously was less thirsty than we thought. Therefore the total weight still is 7.520 kilos when we deliver it at the harbor but nobody cares. Except for a short check from the ouside there is no other control. Afterwards we go for a short stroll through Hamburg since our train doesn’t leave until later in the afternoon and in the evening we are back home. Now it is time to wait and pray that we’ll receive Albatros in good condition in Montevideo in September. Via Marinetraffic we follow the progress of the Grande Francia, our ship. Grimaldi updates the schedule every 5-10 days. The arrival in Montevideo is pushed back again and again. On September 11, Fred picks us up in the afternoon and drives us to Düsseldorf airport. The first leg from Düsseldorf to Madrid is pretty loud (babys on board) and there are neither drinks nor food for free. Even a glass of water has to be paid. At 0:05h am we continue towards Montevideo. With good service and a relatively quiet flight (the Fasten Seatbelt sign was on twice due to weather condititions) we arrive in Uruguay 20 minutes ahead of schedule.

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