Argentinien: Bariloche – Villa La Anogstura – Lago Villarino – San Martin de los Andes

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Am Samstag kommen uns Veronica und Hernán auf dem Campingplatz besuchen. Nachdem wir ihnen erklärt und gezeigt haben, was wir am Auto machen wollen, versprechen sie, uns am Montag behilflich zu sein. Den Sonntag vertrödeln wir bei schönem Wetter am Platz. Am Montag schickt Hernán uns dann Infos zu einer Auto Waschanlage und einem Laden mit Ersatzteilen. Für umgerechnet € 7,66 wird Albatros einer großen Wäsche unterzogen und sieht anschließend wie neu aus. Die nächsten Tage verbringen wir mit Einkäufen, Ausbesserungen, Wäsche waschen (lassen), Ölwechsel und Geldbeschaffung.  Am Donnerstag machen wir uns dann wieder auf den Weg in den Norden. Auch in diese Richtung ist die Routa de Siepte Lagos landschaftlich schön und wir genießen die Fahrt. In Villa La Angostura finden wir diesmal einen Platz, der relativ nahe am Zentrum ist. Der Ort macht einen netten Eindruck. Fast alle Häuser an der Hauptstraße haben mit Holz und Stein verzierte Fassaden und er ist sehr sauber und gepflegt. Als wir für einen Bummel durch die Stadt laufen, geraten wir durch Zufall in die Eröffnung der „Bakery Madre Patagonia“ und können verschieden Brot- und Gebäcksorten probieren. Zu unserer großen Freude gibt es hier fast nur europäisches Brot; also dunkles Brot aus Sauerteig und mit Biss. Mit umgerechnet € 1,86 (zu dem günstigen Kurs, den wir momentan bei WesternUnion erhalten) ist das 500 g Brot kein Schnäppchen, aber dafür sind wir 3 Tage lang beim Frühstück im siebten Himmel. Leider fängt es abends an zu regnen und es ist am nächsten Tag bis mittags sehr diesig und wir sehen nicht viel von der Landschaft. Nachmittags klart es aber wieder auch und, wie schon im November, bleiben wir für eine Nacht auf dem freien Campingplatz am Lago Villarino. Am nächsten Tag fahren wir nur bis San Martin de los Andes und quartieren uns auch da wieder auf dem Platz ein, auf dem wir im November schon gestanden haben. Hier haben wir zwar kein WiFi aber gutes Handynetz und können uns über die Entwicklung zum Thema Corona Virus informieren. Gabi und Rainer kommen vorbei. Sie stehen im Ort und wollen morgen ihren Flug umbuchen und so schnell wie möglich nach Hause. Am nächsten Tag kommen Veronique und Pascal aus der Schweiz auf den Platz. Wir reden und diskutieren viel, was für uns wohl in der momentanen Situation am meisten Sinn macht, kommen aber nicht wirklich zu einem Ergebnis. Sie fahren am Montagabend weiter. Am Dienstag erfahren wir in einer Apotheke, dass wir nicht alle von Ralphs Medikamenten/Wirkstoffen in Argentinien bekommen und wir beschließen, uns auf den Weg in den Norden, Richtung Buenos Aires, zu machen. Also stellen wir uns für den nächsten Tag den Wecker, fahren zur Entsorgungsstation, entleeren Abwasser und WC-Kassette, füllen die Frischwassertanks, machen an der Tankstelle noch zwei Tanks voll und füllen an einer Gasstation beide Flaschen auf. Dann kommen wir aber nicht mehr sehr weit. Details hierzu und wie es die nächsten Tage/Wochen weiter geht, findet ihr in unserem Beitrag „Argentinien: Corona“.

 

English Version (no translation of Geman text)

On Saturday Veronica and Hernán visit us at the campground. We explain and show them what we need / want to do and they promise, that they’ll help us on Monday. We spend a lazy day at the campground and enjoy the nice weather. On Monday we receive two addresses from Hernán for a car wash and a shop with spare parts. For € 7,66 Albatros is thoroughly washed and afterwards looks like new. We spend the next couple of days with shopping, maintenance and repairs, clothes washing, oil change and stocking up on cash. On Thursday we finally leave to continue the trip north. The landscape along Ruta de Siepte Lagos is awesome going this direction as well and we enjoy the drive. In Villa La Angostura we find a place for the night close to the city center. The town looks nice. Most of the houses along the main street have fronts with wood and stones and everything looks clean and well kept. Whilst we walk through the center, we stumble into the opening of “Bakery Madre Patagonia” by accident and can try multiple types of bread and cakes. Being Germans we’re happy to see, that they have dark bread made with sour dough. For € 1.86 (converted at the favorable exchange rate we currently get at WesternUnion) a loaf of 500 g is not cheap but we are in heaven for the next 3 days during breakfast. Unfortunately, it starts raining in the evening and is misty until lunchtime the next day. Therefore, we don’t see a lot of the landscape. Same as in November we spend a night at the free campsite at Lago Villarino. The following day we drive to San Martin de los Andes and again park at the same site as in November. There is no WiFi but good mobile reception and we can get an update about the Corona situation. Gabi and Rainer stop by. They are parking in town and want to re-book their flight to get home asap. On Sunday Veronique and Pascal from Switzerland arrive. We spend a lot of time together and discuss, what’s the best solution for us right now. They leave on Monday evening. On Tuesday we learn in a pharmacy that we can’t get all of Ralph’s medicine in Argentina and we decide to continue driving north, towards Buenos Aires. Therefore, we set the alarm clock for the next morning, drive to the dumping station, empty the grey and black water, fill fresh water, then fill up two more diesel tanks and get our gas bottles filled as well. However, we’ll not manage to drive much further. For details and what happened the next couple of daysweeks please read our post “Argentinien: Corona”

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Ute Rößler Verfasst von:

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